| KJFT: Hohes Niveau beim Nachwuchs |
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| Geschrieben von Thüringer Allgemeine | |
| Montag, 21. Juni 2010 | |
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Das Gelände rund um die Schwedenschanze bei Arnstadt war am Sonnabend fest in der Hand der Jugendfeuerwehren. Sie trafen sich hier zum Kreisjugendfeuerwehrtag und zeigten, was sie schon alles gelernt haben. Arnstadt. Die Funksprechanlage in dem Einsatzwagen der Feuerwehr, welcher auf der Schwedenschanze steht, ist pausenlos in Betrieb. Am Sprechfunk sitzt René Sieber, gibt Anweisungen, beantwortet Fragen und hat für jedes Problem eine Lösung. Der Kreisjugendfeuerwehrwart koordiniert aus dem Einsatzwagen heraus die acht Stationen, an welchen der Nachwuchs der Ilmkreis-Feuerwehren sein Wissen und Können unter Beweis stellen muss. 30 Mannschaften von 27 Feuerwehren sind am Sonnabend auf dem 3,5 km langen Rundkurs rund um die Schwedenschanze unterwegs. Über 200 Nachwuchsfeuerwehrleute zeigen an den verschiedenen Stationen, was sie zum Beispiel über "Feuerwehr-Allgemeinwissen", "Naturkunde", "Erste Hilfe" oder "Gerätekunde" gelernt haben. An einer der Stationen steht Andreas Kirsten von der Freiwilligen Feuerwehr Elxleben. Er lässt sich vom Nachwuchs gerade Knoten und Stiche zeigen. Außerdem will er wissen, wo welcher Knoten zum Einsatz kommt. Für die richtige Ausführung und Bestimmung vergibt er Punkte. "Die Teilnehmer haben einen sehr hohen Wissensstand", erklärt der Feuerwehrmann. Überrascht ist er davon nicht. Das Niveau bei solchen Wettkämpfen, sei auch schon in den letzten Jahren sehr hoch gewesen. "Da merkt man, was die Jugendfeuerwehren hier im Landkreis für eine gute Arbeit leisten", so Andreas Kirsten. Auch dieses Mal kann er wieder viele Punkte vergeben, notiert sie auf dem Laufzettel - und auf geht es für die Jugendlichen zur nächsten Station. Dass es bei acht Stationen und 30 Mannschaften nicht zu Staus kommt, dafür sorgt René Sieber aus seinem "Kommandostand" heraus. Mit allen Stationen ist er über Funk verbunden. "Wir haben die Mannschaften zeitversetzt losgeschickt, damit nicht alle gleichzeitig an den Stationen sind", erklärt Sieber. Sollten doch mal zwei oder drei Mannschaften an einer Station ankommen, wird kurzfristig an eine andere umgeleitet, wo gerade niemand ist. Alles ist perfekt organisiert und funktioniert reibungslos. Deswegen geht der Dank von Rene Sieber auch an die Freiwillige Feuerwehr von Arnstadt, die den Kreisjugendfeuerwehrtag in diesem Jahr ausgerichtet hat. Unterstützt wurde sie dabei von den Wehren der Arnstädter Ortsteilen. Mit dem Aufbau der Stationen war es am Sonnabend nicht getan. Im Start- und Zielbereich an der Schwedenschanze ist ein großes Zelt aufgebaut. Auch für eine Hüpfburg und eine Bastelstraße haben die Arnstädter Kameraden gesorgt. Und natürlich für die Verpflegung. Knapp 400 Bratwürste wurden von den Arnstädtern über den Rost gerollt. Denn neben den 213 Kindern und Jugendlichen galt es auch über 100 Betreuer zu verpflegen. Wie gut die Organisation war, zeigte sich, als der Wettkampf pünktlich um 15 Uhr wie geplant abgeschlossen werden konnte. Das beste Ergebnis erzielte die gastgebende Feuerwehr aus Arnstadt mit 148 Punkten. Der zweite Platz ging mit 140 Punkten an den Nachwuchs aus Stadtilm, die künftigen Feuerwehrleute aus Eischleben konnten sich mit 139 Punkten über den 3. Platz freuen. Für die drei besten Mannschaften gab es zum Abschluss einen Pokal aus den Händen von René Sieber, der mittlerweile den Einsatzwagen verlassen hatte und den Sprechfunk sich selbst überließ. |
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