| Wohnhausbrand in der Ilmenauer Schmidt-Straße |
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| Geschrieben von Thüringer Allgemeine | |
| Mittwoch, 18. November 2009 | |
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Erheblichen Sachschaden - trotz des schnellen Einsatzes der Feuerwehr - verursachte gestern Morgen ein Brand in einem Ilmenauer Wohnhaus. ILMENAU (gs). Nur ein Trio aus Einsatzleitwagen der Feuerwehr-Hauptwache, Streifenwagen und dunklem Kleinbus der Brandermittler der Kripo stand gegen 8.30 Uhr noch vor dem Doppelhaus in der Prof. Schmidt-Straße. Am Morgen war das Aufgebot wesentlich größer gewesen. Gegen 5.30 Uhr war die Feuerwehr alarmiert worden - Wohnungsbrand. Die Besatzung des ersten Löschfahrzeuges konnte sich bereits an der Rauchwolke orientieren, die aus dem Dach drang. Die Feuerwehrleute konnten umgehend mit den Löscharbeiten beginnen, die Polizei hatte bereits die 13 Bewohner des Hauses evakuiert. Binnen Minuten war der komplette Einsatzzug der Hauptwache vor Ort, die Drehleiter wurde in Position gebracht, denn mittlerweile schlugen Flammen aus dem hinteren Bereich des Dachs. Während man sich außerhalb des Gebäudes darauf konzentrierte, ein Übergreifen der Flammen auf das Nachbarhaus zu verhindern, waren zwei Löschtrupps mit Atemschutzgeräten durch das Treppenhaus in das Dachgeschoss vorgedrungen. Zwischenzeitlich hatte Stadtbrandmeister Eckhard Gille weitere Kräfte angefordert - die Rodaer Feuerwehr und als Reserve die Manebacher Kameraden. Er wollte sicher sein, ausreichend Atemschutzgeräteträger vor Ort zu haben. Schließlich waren fast 50 Feuerwehrleute mit zehn Fahrzeugen im Einsatz. Der Brand war rasch unter Kontrolle, hatte aber dennoch großen Schaden angerichtet. Die Balken seien fast auf die Hälfte abgebrannt, meinte ein Feuerwehrmann. Die Brandursache ist noch unbekannt, zum Schaden gibt es eine erste Schätzung - um die 80 000 Euro. Gegen 7 Uhr konnte Gille die Kameraden aus Roda und Manebach verabschieden. Die Zusammenarbeit habe bestens geklappt - wie immer, so der Stadtbrandmeister. Für ihn Beleg, dass die regelmäßigen gemeinsamen Übungen Sinn machen. Gegen 7.30 Uhr rückten auch die ersten Fahrzeuge der Hauptwache ab. Alles im Griff, konnte Ilmenaus Ordnungsamtsleiter Jäger dem eintreffenden Oberbürgermeister melden. Gerd-Michael Seeber indes sicherte den Betroffenen Hilfe zu: "Wenn die Menschen nicht in ihre Wohnungen zurückkönnen, oder keine Unterkunft bei Freunden und Familien finden, dann werden wir kurzfristig etwas anbieten."
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