| Schwarz-klebrige Verbindung |
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| Geschrieben von Thüringer Allgemeine | |
| Montag, 1. September 2008 | |
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Der geplante Probenraum für Ilmenauer Bands im Neuhäuser Weg ist abgebrannt. Von der Baracke blieb nichts weiter stehen als die Außenmauern. Die Kriminalpolizei schließt Brandstiftung nicht aus. ILMENAU (mth). Am frühen Samstagmorgen stand das Steingebäude lichterloh in Flammen. Fast eine Stunde lang benötigten die Einsatzkräfte von der Ilmenauer Feuerwehr, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Mehr allerdings gelang nicht: Der von einem Polizeisprecher geschätzte Sachschaden in Höhe von 100 000 Euro entspricht dem Wert des ehemaligen Uni-Gebäudes sowie der darin gelagerten Gegenstände. Das Dach des Gebäudes ist abgebrannt, Mauern im Inneren des langen Baus sind eingestürzt und Löschwasser sowie verkohlter Bauschutt sind eine klebrig-schwarze Verbindung eingegangen. Schwer wiegt allerdings auch der Verlust für das studentische ISWI-Camp. Die Organisatoren hatten wertvolle Bühnentechnik hier zwischengelagert. Unmittelbar nach dem Abrücken der Feuerwehr nahm die Kriminalpolizei die Ermittlungen auf. "Die Ursache steht noch nicht fest", so ein Polizeisprecher: "Aber da alle Versorgungsleitungen in dem Gebäude abgestellt waren, ist Brandstiftung wahrscheinlich." Die Jugendlichen vom großen Teich, die in der Barackensiedlung einen selbstverwalteten Freizeittreff gefunden haben, stehen nun vor einer gänzlich neuen Situation. Denn die nun abgebrannte Baracke sollte demnächst zu einem Probenraum umgebaut werden. Anschließend war geplant, dass ein heute schon genutztes Gebäude in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem Biotop, rückgebaut werde.
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