| Wenn Hobby und Beruf verbinden |
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| Geschrieben von Freies Wort | |
| Montag, 7. Juli 2008 | |
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Manebacher Sportplatz gehörte gut 200 Schornsteinfegern und Kaminkehrern Manebach – Wenn man die gut 200 Biker auf dem Manebacher Sportgelände am Freitag in ihrer dunklen Motorradkluft anschaute, unterschieden sie sich kaum von anderen Kradfahrern. Und doch verbindet die Männer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mehr als nur ihre Leidenschaft fürs Kradfahren: Allesamt verdienen ihre Brötchen als Schornsteinfeger, Rauchfang- und Kaminkehrer. Das Moped oder Motorrad war und ist seit langem "Betriebsfahrzeug" der schwarzen Zunft und so ist es nicht verwunderlich, dass viele Schornsteinfeger – vom Lehrling über den Innungsobermeister bis zum Pensionär – dem Hobby frönen. Erstmals kamen die Handwerksmeister 1995 auf die Idee, sich mit ihren flotten Maschinen zu treffen. Einladung ins "Bratwurstland" Die schwarzen Glücksbringer hatte am Wochenende Schornsteinfegermeister Bernd Albrecht nach Manebach geholt. Als Biker-Präsident der "Black Riders" hatte er im vergangenen Jahr bei seiner Wahl beim Treffen in Bremen für seine Heimat, das "Bratwurstland", geworben...und gewonnen. Somit kam es am Wochenende zum 14. Internationalen Biker-Treffen der "Black Riders" an der Ilm und der Premiere in Thüringen. Und die Region nahm man am Samstag nach einem gemeinsamen Biker-Gottesdienst auch ordentlich unter die Räder. Für jeden Biker sind die Kurven reichen Straßen in Thüringen sowie natürlich die Landschaft ein Traum. So führte die erste Ausfahrt über Ilmenau, Gehren, Katzhütte, nach Neuhaus am Rennweg und weiter nach Masserberg. Hier stärkten sich die Teilnehmer mit Thüringer Klößen. Weiter ging es anschließend nach Oberhof, Crawinkel, Gräfenroda und zurück ins Lager nach Manebach. Zum Ausklang versammelte man sich am Abend zu gemütlichen Beisammensein und Fachsimpeln über die gemeinsame Leidenschaft und selbstverständlich auch über den Beruf. Auch die Region hatte ihr Gutes von den Biker-Gästen: Da die wenigsten mit Zelt anreisten, waren laut Bernd Albrecht die Betten in und um Manebach fast ausgebucht. Mit einer touristischen Infomappe und kleinen Erinnerungen ausgestattet, dürfte es vielleicht für manchen "Thüringen-Neuling" nicht der letzte Aufenthalt in der landschaftlich reizvollen Region gewesen sein. Herzlichen Dank sagt Bernd Albrecht den Feuerwehrleuten und Freunden der Manebacher Wehr, dem Sport- und Betriebsamt der Stadt Ilmenau, der Ilmenau-Information und dem Hotel "Auerhahn" für ihre Unterstützung, durch die auch das 14. Treffen ein Erlebnis wurde. ef
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