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FFW Manebach

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Bewährungsprobe für die neue Jugendwehr Drucken
Geschrieben von Thüringer Allgemeine   
Dienstag, 15. Januar 2008

Gemeinsam mit zahlreichen Manebachern feierte man das Fest der Heiligen Drei Könige

Nach einer zweijährigen Zwangspause brannte am Samstag in Manebach wieder einmal das Feuer der Heiligen Drei Könige – organisiert von der neuen Jugendfeuerwehr.

MANEBACH (sta).
Wie wohl fast alle Feuerwehren im Freistaat hat auch die in Manebach Nachwuchsprobleme. Man hatte im Jahre 1992 eine Jugendwehr gegründet, doch das Interesse versiegte und die Geburtenrate ging merklich zurück. Im Jahr 2005 war es vorbei, doch im vergangenen Oktober wurde erneut das Projekt Jugendwehr aus der Taufe gehoben. Heute zählt sie zehn Mitglieder, die in der vergangenen Woche 500 Flugblätter im Ort verteilten, auf denen die Manebacher gebeten wurden, am Samstagmorgen ihre Weihnachtsbäume auf die Straßen zu stellen. Die Jugendwehr hatte ihre erste große Bewährungsprobe, die sei gemeinsam mit den 25 Mitgliedern der aktiven Wehr und denen des Feuerwehrvereins hervorragend meisterte. Gemeinsam hatten alle einen riesigen Stapel Weihnachtsbäume in der Nähe der Sporthalle aufgerichtet. Zuvor hatten sich die Jugendlichen am Kindergarten des Ortes getroffen, um gemeinsam mit den Kindern des Kindergarten und allen, die wollten, einen Lampionumzug durch den Ort zu veranstalten – viele kamen, fast fünfzig Kinder an der Zahl, die von Eltern, Geschwistern und Großeltern begleitet wurden. Inzwischen hatten die Kameraden der aktiven Wehr an der Sporthalle schon alles auf das Beste vorbereitet. Glühwein erwärmt, den Rost angeschmissen und schon wurden die ersten Biere an die Frauen und Männer ausgeschenkt. "Dank sagen", so Wehrführer Steven Hoffmann und Jugendwart Sebastian Tschinkel, "wollen wir besonders der Dachdeckerei Meyer, der Tischlerei Oppel und der Steinmetz GmbH, die durch die Bereitstellung von Fahrzeugen, das Einsammeln maßgeblich unterstützten. Dank auch an alle Manebacher, die die erste große Aktion der Jugendwehr finanziell unterstützten." Hoch und hell schlugen die Flammen in den dunklen Nachthimmel, immer mehr Manebacher fanden den Weg zur Sporthalle, und trotz der einsetzenden Kälte wurde es ein gemütlicher Abend, der so schnell nicht zu Ende ging.

 
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