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FFW Manebach

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Einsatzübung TU Ilmenau - Leibnizbau Drucken
Montag, 27. September 2010

Der Leibnizbau auf dem Campus der Technischen Universität Ilmenau, in welchem unter anderem das Landespatentzentrum Thüringen und die Universitätsbibliothek untergebracht sind, diente heuer als Trainingsobjekt der zweiten gemeinsamen Einsatzübung. Imaginäre Ausgangslage war eine starke Rauchentwicklung im Erdgeschoss, ausgelöst durch einen Kabelbrand in einer Unterverteilung, die sich bereits durch Kabel- und Lüftungsschächte auf das gesamte Gebäude ausgebreitet hatte.

Mehrere Personen befanden sich noch im Inneren und wiesen typische Krankheitsbilder, wie z.B. Intoxikationen durch Atemgifte im Brandrauch oder Frakturen durch umgestürztes Mobiliar, auf.

Nach Auslösung der Brandmeldeanlage und direkter Alarmierung der Hauptwache um 17:04 Uhr, traf 17:10 Uhr zuerst das Tanklöschfahrzeug 16/25 (Besatzung 1:5) am Einsatzort ein und forderte sofort weitere Kräfte und Mittel an. In Folge intensiverer Lageerkundung, wurde das Objekt in zwei Einsatzabschnitte aufgeteilt, um eine effiziente Vorgehensweise zu ermöglichen. Demnach sollte die Hauptwache die drei Etagen im Westteil (Abschnitt 1) und alle Ortsteilwehren die ebenfalls drei Etagen der Bibliothek im Ostteil des Leibnizbaus (Abschnitt 2) übernehmen.

In zeitlicher Reihenfolge trafen dann TLF 24/50 (1:2), DLK 23/12 (1:2), LF 20/16 (1:8), MTW (1:1) und RW (1:1) im Abschnitt 1 ein (ELW war bereits vor Ort). Die Einsatzkräfte der Hauptwache konnten alle vier gesuchten Personen mittels Fluchthauben und Rettungstüchern über das Treppenhaus sowie die Drehleiter retten. Parallel wurde eine Wasserversorgung vom Hydrant zum Tanklöschfahrzeug aufgebaut und die Brandbekämpfung über den Monitor der Drehleiter sowie C-Rohr im Außenangriff durchgeführt.

Währenddessen ist 17:20 Uhr das Tanklösch- (1:5) und das Löschgruppenfahrzeug (1:4) der Feuerwehr Roda im Abschnitt 2 eingetroffen, die somit den Abschnittsleiter stellten. 17:21 Uhr folgten das LF 16-TS (1:7) aus Unterpörlitz, TLF 16/25 (1:7) und LF 10/6 (1:7) aus Manebach, TSF-W (1:5) aus Oberpörlitz sowie 17:24 Uhr das TSF-W (1:5) aus Heyda.

Die Ortsteilwehren agierten mit mehreren Atemschutzgeräteträgertrupps im Inneren des Gebäudes und konnten alle fünf vermissten/verunfallten Personen teilweise mittels Zweitanschluss am Pressluftatmer und Normaldruckmaske sowie Rettungstuch binnen weniger Minuten über den Haupteingang retten. Auf dem Außengelände wurde eine Verletztensammelstelle eingerichtet und die Patienten, nach dem Transport auf einer Rettungstrage, betreut. Gleichzeitig erfolgte der Aufbau einer Wasserversorgung vom Hydrant zu zwei Tanklöschfahrzeugen.

Stadtbrandmeister Eckhard Gille und Oberbürgermeister Gerd-Michael Seeber beobachteten die Übung und lobten die erfolgreiche Durchführung.

Wir danken den Wehrführern Frank Kruse (Oberpörlitz) und Steven Hoffmann (Manebach) für die Planung und Organisation, den Verletztendarstellern für ihre Hilfe sowie den Mitarbeitern der TU Ilmenau für die Zusammenarbeit.

Presse:

 

 
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